ROBIN WILLIAMS - RENEE ZELLWEGER

Robin Williams als Komiker genauso wie als seriöser Mime ein Gedicht. Robin ist der Kumpel von nebenan und man würde ihn am liebsten auf ein Bier in der nächsten Keipe einladen.

                           

Geboren am Montag, 21. Juli 1952 in Chicago, Illinois, USA

 

Der Psychologe, den Robin Williams in Gus van Sants "Good Will Hunting" (1997) spielt, erinnert an den Lehrer in seinem berühmtesten Film "Der Club der toten Dichter" (1988), doch Robin Williams kam als legendärer "Popeye" 1980 unter der Regie von Robert Altman auf die Leinwand.  

Zuvor allerdings hatte der beliebte Schauspieler bereits einige Erfahrungen im Fernsehen. Sein außerirdischer Besucher Mork in dem TV-Dauerbrenner "Happy Days" war der erste Höhepunkt seiner Karriere und führte dazu, dass man seiner Figur eine eigene Serie widmete: "Mork vom Ork" lief zwischen 1978 und 1982 in 91 Folgen.  

"Popeye" war zwar an der Kinokasse ein Desaster, das Video aber wurde sensationell gut verkauft. Robin Williams' zweiter Erfolg kam mit "Garp und wie er die Welt sah" (1982). George Roy Hills Film ist ein Unikum unter den modernen Hollywood-Filmen, eine Literaturverfilmung, die sich recht forsch und glückvoll vom Text abhebt: eine Alltagstragödie um einen erfolgreichen Ringer, der - um der Frau, die er will, zu gefallen - Bücher schreibt, Tragödien erlebt und mit seiner männerfeindlichen Mutter in (schriftstellerische) Konkurrenz gerät. Inszeniert ist das als skurriles Melodram mit einem wunderbaren Robin Williams, der mit Glenn Close als Mutter die eigentlich unmögliche Verfilmung des Romans von John Irving möglich macht. 

Robin Williams besucht die High School in Marin County, studiert Politische Wissenschaften am Claremont Men's College. Am Marin College schließlich studiert er Theaterwissenschaft und nimmt bei John Houseman an der Juillard School Schauspielunterricht. Als Stand-up-Komödiant tritt er in Nachtclubs auf, ab 1976 im Comedy Store, Los Angeles. Dann beginnen die Fernseharbeiten. 

Unterschiedlich wie die Qualität seiner Filme sind auch die Leistungen, die Robin Williams erbringt. Seine besten Rollen hatte er in Filmen mit mehr oder weniger dramatischem Akzent, erstmals in "Good Morning Vietnam" (1988) von Barry Levinson. Hier sorgt er als wortgewandter Moderator einer Rundfunkstation im kriegsgeschüttelten Vietnam für Ärger unter den Vorgesetzten. 

Als aufrechter Pädagoge überzeugte Robin Williams in "Der Club der toten Dichter" (1988), als Arzt in "Zeit des Erwachens" (1990), und seine Rolle als Psychiater in "Good Will Hunting" (1997) brachte ihm einen Oscar ein. Durchaus verdient, denn in diesen Rollen hat Robin Williams oft genug bewiesen, dass er auch die leisen Töne beherrscht. 

Um so ärgerlicher ist es, dass er in zahllosen Filmen seinem Hang zu infantiler Kasperei hingibt, so in dem Superflop "Toys" (1992) von Barry Levinson, in Spielbergs filmischem Kindergeburtstag "Hook" (1991), in dem Superhit "Mrs. Doubtfire" (1993) von Chris Columbus oder - als frühzeitig gealterter Zehnjähriger - in Francis Ford Coppolas "Jack" (1996).  

Sehr schön zu sehen ist dies in der Komödie "Ein Vater zuviel" (1997) von Ivan Reitman. Während Billy Crystal durch zurückhaltendes Spiel und diszipliniertes Timing komische Effekte erzielt, dreht Williams auf bis zum Gehtnichtmehr und reitet etliche Gags zu Tode. Besonders übel wirken seine routinierten Albernheiten dann, wenn sie mit dick aufgetragener Rührseligkeit einhergehen, etwa in der Arztschnulze "Patch Adams" (1998). 

Eine gute komödiantische Darstellung gelang Robin Williams dagegen in "Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel" (1995), dem US-Remake des französischen Films "Ein Käfig voller Narren". Einen besonderen Gag ließ sich Woody Allen für Williams einfallen. In "Harry außer sich" (1997) spielt er den "unscharfen Mann", einen Schauspieler, der im wirklichen Leben plötzlich unscharf wird. Folgerichtig ist Williams mittels Computertrick in dem gesamten Film nur unscharf zu sehen. 

Weitere Filme mit Robin Williams: "Die Überlebenskünstler" (1983), "Moskau in New York" (1984), "The Richard Lewis 'I'm in Pain' Concert" (1985), "Seize the Day", "Club Paradise", "Rocket Man" (alle 1986), "Portrait of a White Marriage" (ungenannt), "Die Abenteuer des Baron Münchhausen" (beide 1988), "Cadillac Man" (1990), "Schatten der Vergangenheit", "Clowns - Ihr Lachen bringt den Tod", "A Wish for Wings That Work" (Stimme), "König der Fischer" (alle 1991), "Ferngully - Christa und Zaks Abenteuer im Regenwald", "From Time to Time", "Aladdin" (jeweils Stimme, alle 1992), "In Search of Dr. Seuss", "Wer hat meine Familie geklaut?" (beide 1994), "To Wong Foo, Thanks for Everything, Julie Newmar" (ungenannt), "Neun Monate", "Jumanji" (alle 1995), "Der Geheimagent", "Aladdin und der König der Diebe" (Stimme), "Hamlet" (alle 1996), "Flubber" (1997) und "Hinter dem Horizont" (1998), "Der 200-Jahre-Mann", "Jakob, der Lügner" (beide 1999), "A.I. - Künstliche Intelligenz" (Stimme), "One Hour Photo" (beide 2001), "Death to Smoochy" und "Insomnia" (beide 2002).

 

Renee Zellweger als Bridget Jones hat sie sich in mein Herz gespielt. Ihr Schlafzimmerblick hat es meinem Mann angetan und seitdem, ist sie die Lieblingsschauspielerin meines Ehegespenstes. Ja, ja, auch Männer haben Träume.

 

                          

  

Renée Zellweger geboren am 25. April 1969 in Katy, Texas, als Tochter einer norwegischen Mutter und eines Vaters aus der Schweiz.

Vor Beginn ihrer Laufbahn als Schauspielerin studierte sie an der University of Texas und spielte in Aufführungen regionaler Theatergruppen mit. Nach dem Abschluss ihres Englisch-Studiums im Jahre 1991 blieb sie zunächst in Houston (Texas), spielte in Werbespots und bekam kleinere Nebenrollen in Filmen wie Voll das Leben – Reality Bites (1994), Das Empire Team und Texas Chainsaw Massacre – Die Rückkehr (beide 1995). Ihre erste Hauptrolle aber hatte sie 1994 in dem Independentfilm Love & A.45 (ein "dreckiger Aufguss" von True Romance und für viele Roadmovie-Fans heute ein Kultfilm) und bekam dafür sehr gute Kritiken, so dass sie bald darauf nach Los Angeles zog, um ihrer Karriere einen weiteren Schub zu geben. 

Mit Jerry Maguire – Spiel des Lebens im Jahr 1996, in dem sie an der Seite von Tom Cruise auftritt, gelang ihr zwar der Durchbruch in Hollywood, jedoch spielte sie vorerst weiterhin in eher kleineren Filmproduktionen mit.

1998 hatte sie, neben Meryl Streep, in dem Drama Eine Familiensache eine Hauptrolle. 2000 spielten Jim Carrey und sie in der Komödie Ich beide & sie die Hauptrollen. Im selben Jahr drehte sie auch unter der Regie von Neil LaBute den komödiantischen Thriller Nurse Betty und erhielt dafür den Golden Globe, als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie. 

Außerordentlich erfolgreich ging es mit der Romanverfilmung des Helen Fielding-Bestsellers Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück im Jahr 2001 weiter, für deren Hauptrolle sie zehn Kilo an Gewicht zunahm. Die vorläufigen Höhepunkte ihrer Karriere stellen ihre Mitwirkung an den Filmen Chicago (2002) und Cold Mountain (2003) dar. Für ihre Darstellungen in Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück, Chicago und Cold Mountain wurde sie dreimal hintereinander für den Oscar nominiert, für Letztgenannten erhielt sie einen Oscar und einen Golden Globe, als beste weibliche Nebendarstellerin. 

Nachdem sie bereits 1995 in Empire Records, in Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück sowie Cold Mountain gesungen hatte und auch in dem Musical Chicago agierte, spielt sie demnächst in Piece of the heart die legendäre Rocksängerin Janis Joplin. 

Nach Beziehungen unter anderen mit George Clooney, Jim Carrey und dem Schauspieler und Gitarrist der The White Stripes, Jack White, heiratete sie am 9. Mai 2005 den Country-Sänger Kenny Chesney auf den Virgin Islands. Zu der nur 15 Minuten dauernden Zeremonie erschien der Bräutigam zwar barfuß, aber im Anzug. Am 24. Mai 2005 erhielt sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

 

 

                               

 



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