STARSKY AND HUTCH

                                 

 

Die Kultserie aus Amerika der 70ziger Jahre.

Zwei Cops, wie sie cooler nicht sein könnten.  

USA 1975-79 (92 Folgen) 

 

Amerikanischer Polizistenalltag pur. Dave Starsky & Ken Hutchison sind zwei Polizisten; die mit allerlei großen und kleinen Kriminellen der 70er Jahre zu kämpfen haben. Immer mit dabei sind ihr Vorgesetzter Capt. Harold Dobey und der witzig, skurile Informant Huggy Bear. Coole Sprüche, Verfolgsjagden und rauchende Colts - kurzum fette Action und fertig ist die Kult-Fernsehserie!

“Der originale 70-er Flashback!”

 

Die 70-er Jahre waren die Blütezeit für amerikanische Polizei-Fernsehserien, die den damals in Deutschland eher steif ermittelnden Fernsehfahndern den Rang abliefen. Die US-Cops hatten einfach ein besseres Flair und vermittelten wenigstens den deutschen Zuschauern einen Hauch von großer, weiter Welt. Besonders “Die Straßen von San Francisco” - die US-Version von “Derrick” mit einem krumpelgesichten Alt-Ermittler und seinem jüngeren Assistenten - und “Einsatz in Manhattan” lieferten aufgrund ihrer Umgebung das Gefühl, dem knallharten Leben der US-Cops vor dem Fernseher ein wenig näher zu rücken. “Starsky & Hutch” nahmen zwischen diesen Serien als dynamisches Duo mit einem heißen Gefährt eine ähnlich wegweisende Rolle ein, wie Crockett und Tubbs bei “Miami Vice” in den späten 80-ern. David Starskys rot-weißer Grand Ford Torino wurde nicht nur ein Markenzeichen der Serie sondern auch ein echter Verkaufsschlager. Mit Herz und Schnauze legten sie den wichtigsten Grundstein für das Buddy-Cop-Genre. Gegenseitig spielten sie sich die teilweise recht provokanten Bälle mit einer kräftigen Portion Humor zu, wodurch die wichtigen Themen aber nicht ins Lächerliche rutschten. Die liebenswerten Nebenfiguren Huggy Bear (Antonia Fargas) und der grimmige Captain Dobey (Bernie Hamilton) sind ebenso ein wichtiger Bestandteil der Serie, wie die oft liebevoll charakterisierten Einzelfiguren in den Episoden. Zahlreiche bekannte Leinwandgesichter tummeln sich zudem in hübschen Nebenrollen (u.a. John Ritter, Richard Kiel, Robert Loggia und Richard Lynch) und auch der “Miami Vice”-Erfinder und Hitregisseur Michael Mann schrieb einige Folgen der Serie. Auf den insgesamt fünf DVDs der ersten Staffel (22 Folgen) befindet sich als große Überraschung der in Deutschland nie gezeigte Pilotfilm (deshalb nur auf Englisch mit deutschen Untertiteln vorhanden!), der tatsächlich schon die Messlatte für die Serie ziemlich hoch anlegt. Auf Starsky und Hutch wurde ein Auftragskiller angesetzt - die beiden Cops haben bloß keinen blassen Schimmer von wem oder warum. Während ihrer Jagd nach den Tätern führt die Spur anscheinend ins eigene Polizeipräsidium zurück. Äußerst clever bekommt der Zuschauer eine wirklich überraschende und gut erzählte Krimigeschichte geliefert, die den beiden Hauptfiguren genügend Platz einräumt, sich selbst und ihre Macken vorzustellen. Extrem positiv fällt auch auf, dass sämtlich Episoden ungeschnitten sind, weshalb einige Passagen, die für die damalige TV-Ausstrahlung weichen mussten, nur in Englisch mit deutschen Untertiteln vorhandnen sind. Besonders heftig hat es hierbei die Episode erwischt, in der Hutch von Verbrechern absichtlich von Drogen abhängig gemacht wird. Dass war eben in den 70-ern noch zuviel für’s deutsche Fernsehen.   

 

                                               

 



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